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		<title>Theresia Hebenstreit</title>
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			<title>Die Damen in Phoenix, Arizona. Dort ist es fast immer so heiß, wie hier und jetzt.</title>
			<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:20:32 +0200</pubDate>
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			<description>Das Projekt 1001nackt, als Reiseprojekt angelegt mit dem Ziel, eintausendundeine  keramische Frauen-Figuren in China und an anderen Orten der Welt auszustellen und als ironischer Gegenentwurf zur Terrakotta-Armee gedacht, dauerte von 2004 bis Ende 2008. Obwohl aus dreizehn Formen heraus gearbeitet waren die selbstbewussten  Keramikfiguren durch Bemalung und Nummerierung individualisiert, d.h. gekennzeichnet und identifizierbar. Ein Großteil der Figuren war so, nach dem Prinzip von Patenschaften, bereits im Vorfeld „virtuell“ verkauft worden. Damit war die Realisierung des Projekts sichergestellt. 
Die ständige Information und somit der Kontakt mit &quot;Paten&quot; und Interessenten war ein Teil des Gesamtwerks.  E-mails, Postkarten und Verweise auf die sich verändernde Website von 1001nackt mit Reise - und Ausstellungsberichten machten die Besitzer und Besitzerinnen immer auch zum Teil dieses Projekts. Sie fühlten sich eingebunden, reagierten ihrerseits mit Kommentaren und reisten sogar „ihrer“ Figur nach. Nicht zuletzt  konnten sie auf diese Weise die zum Teil mehr als vierjährige Wartezeit leichter überbrücken.
Nach den Reisen und Ausstellungen der 1001nackten in Österreich, Polen, China und Deutschland im Laufe von drei Jahren gingen die keramischen Figuren im Januar 2009 schließlich in die Hände ihrer Besitzer und Besitzerinnen über.  
Seitdem  behaupten sich die Figuren real und vereinzelt in unterschiedlichsten, zumeist privaten Umgebungen. Meiner Bitte, dies fotografisch zu dokumentieren, damit ich es durch die Veröffentlichung im Netz den jeweils anderen Besitzerinnen und Besitzern zeigen kann, wurde bereits von vielen entsprochen. 
Die an 1001nackt beteiligten Menschen gewähren Einblicke in ihre Häuser, Gärten, Wohnzimmer und geben ein Stück ihrer Privatheit preis. Viele von ihnen empfinden sich als Teil einer Gemeinschaft und als privilegierte Mitstreiter dieses Projekts.  Mit der Erweiterung des interaktiven Konzepts im zugleich öffentlichen und virtuellen Raum des Netzes verbinde ich über den Kunstgegenstand die Kunstschaffende mit den Kunsterwerbern vor dem Hintergrund des beiderseitigen Respekts.  
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